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Zwei Frauen am Tablet.Seit dem Jahr 2005 wird er nun schon gefeiert und erinnert an die erste mit Hilfe des Internet-Protokolls übermittelte Botschaft am 29. Oktober 1969 zwischen Großrechnern der Universität in Los Angeles und des Forschungsinstituts in Stanford.

Die BAGSO macht seit dem Jahr 2012 auf internetbezogene Aktivitäten aufmerksam, die sich an ältere Menschen richten. So gibt es z. B.viele kleine Gruppen und Initiativen, die Kurse oder Veranstaltungen zum Thema Internet und Digitalisierung speziell für Seniorinnen und Senioren anbieten. Meist sind die Veranstalter selbst Senioren, weil es vielen Älteren leichter fällt, von Menschen ähnlichen Alters zu lernen.

Quelle: BAGSO.de

Das Senec@fé beteiligt sich auch wieder mit einem Tag der Offenen Tür an dieser Internetwoche,  am
Montag, dem 5.11.2018 ab 9.00 h.

Wir laden noch einmal herzlich ein!

Das Senec@fé-Team

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Sommerfest

Zum besseren Lesen auf Abbildung klicken!

2018 Sommerfest-Antonie
Fotos und Collage: A. Dell

Auch in diesem Jahr war das Sommerfest für die Mitglieder des Vereins ALTERAktiv-Siegen-Wittgenstein e.V. wieder ein voller Erfolg.

Bei strahlendem Sonnenschein konnte man auch draussen sitzen und einen wunderschönen, warmen Tag genießen.

Kaffeetrinken und Kuchen gehört natürlich dazu, wie immer von Freiwilligen gespendet. Ebenso Salate, die als Beilage zu Steaks und Würstchen vom Grill zur Verfügung gestellt wurden.
Klaus Reifenrath und Hermann Wilhelm waren die bewährten Grillmeister und haben uns alle mit Fleisch versorgt.

Der Zauberer Pikkus unterhielt uns mit seinen Späßen und später auch mit Kunststücken auf der Bühne.

Es war wieder ein sehr gelungener Nachmittag mit viel Kurzweil!

Ein herzliches Dankeschön an alle, die dazu beigetragen haben unser Sommerfest zu gestalten!

Der Vorstand

Hier findet Ihr unsere Bildergallerie:
https://alteraktiv-siegen.de/pages/aktuelles/sommerfest-2018.php

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Quelle: SZ vom 27.9.2018

PRESSEMITTEILUNG

Eine „Aktion vor Ort“ im Rahmen des Tags der Medienkompetenz 2018

Siegen, den 26. September 2018

Die Abgeordnete Frau Angela Freimuth, MdL, Vizepräsidentin des Landtags Nordrhein-Westfalen besuchte heute am

Mittwoch, dem 26. September 2018 um 9.30 Uhr

das Senec@fé Treffpunkt Neue Medien im Haus Herbstzeitlos in Siegen.

Präsentiert und diskutiert wurde ein Thema, das uns allen unter den Nägeln brennt:
Die massive Verbreitung von FAKE-News im Netz sowie die Filterblasen, die durch die Algorithmen der sozialen Netzwerke gebildet werden und die Menschen einseitig oder falsch informieren.

Gemeinsam schauten Frau Freimuth und die Besucher im Senec@fé ein Video zum Thema an, das die Vorgänge im Netz sehr gut verdeutlichte:

https://youtu.be/i98iL8Hcjlk

Die Mitarbeiter des Senec@fe‘s berichteten ebenfalls von ihren Beobachtungen und Erfahrungen in den sozialen Netzwerken. Es wurde darüber diskutiert, ob man die Flut von Fake News eindämmen könnte, was selbstverständlich nicht so einfach ist. Facebook versucht auf Drängen der Nutzer und der Politik schon einiges, aber es funktioniert bisher nur sehr eingeschränkt und ist auch immens aufwendig.

Frau Freimuth diskutierte sehr offen und sachkundig mit den Besuchern und ging ausführlich auf Fragen ein, stellte auch ihre Sicht und Erfahrungen zu den Themen dar.

Freymuth1

Diskussion mit Frau Freimuth im Senec@fé Siegen Foto: Senec@fé

Viele Nutzer bewegen sich in einer sogenannten „Filterblase“, in der nur Meinungen vertreten werden, die sie selber auch haben und lassen gar keine anderen Eindrücke mehr an sich heran. Das führt zu einer starken Aggressivität gegenüber anderen Meinungen, die man gar nicht mehr zulässt, sondern diese mit Beschimpfungen und Drohungen zu unterdrücken sucht.
Das nutzen populistische Strömungen sehr stark für ihre eigenen Ziele und Propaganda aus, um die Menschen zu beeinflussen und auf ihre Seite zu ziehen. Dafür ist ihnen jedes Mittel recht, auch die Verbreitung von gefälschten News. Diese werden so gestaltet, dass der Leser alles, was nicht dazu passt, als Lüge empfindet und die dargestellten Szenarien als Bedrohung empfindet.

Wer wissen möchte, wie man solche Fake News entlarven kann, sollte sich im Netz selbst informieren. Unter dem Suchbegriff „Fake News erkennen“ findet man viele Darstellungen und Video-Tutorials, die Aufschluss geben.

Die Website www.klicksafe.de bietet aktuell zu Fake News ausführliche Informationen in einer Broschüre. Hier kann man sich übrigens zu vielen Themen des Internets schlau machen.

Die Website www.mimikama.at deckt Fake News auf, indem sie die Quellen recherchiert und darstellt, wie diese zustande gekommen sind. Man kann dort auch seltsame News melden, damit man Klarheit erhält.

Was viele nicht wissen: Man kann auf einfache Weise Beiträge fälschen. Ursprünglich waren solche Angebote im Netz für Witz-Beiträge gedacht. Man kann Bilder und Texte zusammenstellen und veröffentlichen. Hier ist natürlich jede Menge Potential für Fälschungen vorhanden. Auch bestehende seriöse Meldungen lassen sich verfälschen und neu veröffentlichen unter einer gefälschten fast identischen Internetadresse. Deshalb Augen auf, was oben in der Browserzeile steht!

Bevor man deshalb Beiträge in Facebook oder Twitter liked oder teilt, von denen man nicht weiß ob das wirklich stimmt, sollte man das Profil prüfen, u.U. auch das Impressum, wer dahinter steckt und mit welchem Umfeld sich der Verbreiter der Nachricht umgibt. Bilder, die einem verdächtig vorkommen, kann man speichern und in der Google-Bildersuche hochladen, um zu prüfen, wo diese wirklich herstammen. Oft stellt sich dann heraus, dass sie in einem ganz anderen Zusammenhang und in der Vergangenheit schon öfter verbreitet wurden.

https://www.youtube.com/watch?v=jzMrCt65tmk

Wir finden es ganz wichtig, dass man diese Hintergründe kennt. Denn nur so kann man prüfen, ob in diesen Zeiten Nachrichten stimmen oder nicht. Natürlich tragen auch die öffentlichen Medien manchmal zur Verunsicherung bei, weil sie sich an Spekulationen beteiligen, um so mehr Aufmerksamkeit zu erhalten. Aber auch die Medien werden immer häufiger von populistischer Seite angegriffen und verunglimpft. Dabei schießen beide Seiten häufig über das Ziel hinaus. Das ist gar nicht gut für unsere Gesellschaft und das friedliche Zusammenleben, dass wir ja eigentlich anstreben. Die Freiheit, dass jeder im Netz seine Meinung sagen kann, hat oft einen hohen Preis, wenn die Nutzer nicht wissen, was damit bezweckt wird.

Wir appellieren im Rahmen der Medienkompetenz-Tage an alle Beteiligten – Medien, Parteien, Politiker und auch Nutzer der sozialen Netzwerke:
Wenn Ihr Euch und Eure Meinung in die Diskussionen einbringen wollt, überlegt sehr gut, wie Ihr es formuliert, um nicht andere noch negativ anzustacheln. Denn der Umgangston ist oft sehr emotional und unfair. Wir müssen diese krassen Auseinandersetzungen möglichst verhindern, damit nicht noch tiefere Gräben in unserer Gesellschaft gezogen werden!

Als wir anfingen das Internet zu nutzen, fanden wir es wunderbar, zu experimentieren und frei und ungezwungen zu lernen. Dann wurde immer mehr kommerzialisiert und auch die Meinungsvielfalt zurückgedrängt. Wir Internetnutzer der ersten Stunden finden das nur traurig und schlimm, wenn wir auch begrüßen, dass wir heute durch die schnellen Verbindungen viel mehr Möglichkeiten haben. Die Internet-Welt würde uns zum Austausch und zum unbegrenzten Lernen zur Verfügung stehen, wären diese Auswüchse nicht inzwischen so massiv und manchmal auch bedrohlich.

Dass das Internet inzwischen bei allen positiven Aspekten, die sich daraus ergeben, auch ein Tummelplatz für Lügner und Betrüger ist, darüber muss man sich klar sein. Wir sollten also nicht alles glauben, was wir lesen und sehen und angeboten bekommen. Der eigene Verstand ist immer noch der beste Schutz. Was mir im wirklichen Leben seltsam vorkommt, das sollte mich vorsichtig werden lassen. Im Internet ist das noch in einem viel höheren Maße der Fall.

Nutzen wir also die guten Dinge des Internets, um uns das Leben lebenswerter zu manchen und ignorieren, das was uns aufregt und die Lebensfreude verdirbt. Und vor allen Dingen springt nicht auf jeden Hype (Übertreibung) auf und verstärkt diesen noch.

Was wir in unserer Einrichtung Senec@fé Treffpunkt Neue Medien an Aufklärung dazu leisten können, wollen unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter gerne tun.

Wir bedanken uns bei Frau Freimuth ganz herzlich für Ihren Besuch und die interessante Diskussion. Sicher wird sie auch in ihren weiteren Begegnungen vieles erfahren und mitnehmen, das den Blick für die Politik schärft.

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Wir freuen uns mit Klaus über die Auszeichnung und danken ihm für sein stetiges Engagement.

Der Vorstand