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Tolle Sache! Leider bremst uns Corona noch ein wenig aus…Aber die Vorbereitungen laufen schon!

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ALTERAktiv Radeln ohne Alter Siegen
ALTERAktiv Siegen-Wittgenstein e.V.
Geschäftsstelle: St. Johann-Straße 7, 57074 Siegen
Alteraktiv Siegen-Wittgenstein e.V.
https://alteraktiv-siegen.de/
Info: www.kr57.de

Info: Klaus Reifenrath Telefon 0171-8821420

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Pressemitteilung

BAGSO fordert Ausnahmeregelung im Infektionsschutzgesetz

Die Änderung des Infektionsschutzgesetzes darf nicht zu einer erneuten sozialen Isolation von Bewohnerinnen und Bewohnern in Pflegeheimen und anderen Senioreneinrichtungen führen. Das fordert die BAGSO vor den Beratungen im Bundestag. In dem vorliegenden Gesetzentwurf wird die besondere Situation in Pflegeeinrichtungen und anderen Senioreneinrichtungen nicht berücksichtigt. Nach Ansicht der BAGSO muss im Infektionsschutzgesetz über eine gesonderte Regelung sichergestellt werden, dass Bewohnerinnen und Bewohner, die einen vollständigen Impfschutz erhalten haben, Besuch empfangen und innerhalb der Einrichtungen Kontakte pflegen können. Das gilt auch für die gemeinsame Einnahme von Mahlzeiten.

Die BAGSO unterstützt deshalb den Vorschlag der Freiburger Rechtsanwälte Prof. Dr. Thomas Klie und Dr. Patrick Heinemann, den aktuellen Gesetzentwurf zu erweitern. Dem Absatz 4 des geplanten § 28b IfSG soll hinzugefügt werden: „Von den Maßnahmen nach Absatz 1 Nr. 1 ausgenommen sind Zusammenkünfte im privaten Raum von Personen, die über einen vollständigen Impfschutz gegen das SARS-CoV-2 verfügen und in Senioren- und Behindertenheimen sowie in Einrichtungen des betreuten Wohnens für Senioren und Behinderte leben.“


Über die BAGSO

Die BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen vertritt die Interessen der älteren Generationen in Deutschland. Sie setzt sich für ein aktives, selbstbestimmtes und möglichst gesundes Älterwerden in sozialer Sicherheit ein. In der BAGSO sind rund 120 Vereine und Verbände der Zivilgesellschaft zusammengeschlossen, die von älteren Menschen getragen werden oder die sich für die Belange Älterer engagieren.

BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen e.V.
Barbara Stupp
Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit  

BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen e.V.
Noeggerathstr. 49 
53111 Bonn
Tel.: 0228 24 99 93 0
Fax.: 0228 24 99 93 20

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Fünf Monate vor der Bundestagswahl appelliert die BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen an alle Bürgerinnen und Bürger, die Demokratie in Deutschland zu stärken. „Die Attacken, die sich weltweit und auch in Deutschland gegen eine offene Gesellschaft, Multilateralismus und Demokratie richten, betreffen alle Generationen – auch die Älteren und Alten“, heißt es in den Wahlprüfsteinen, die die BAGSO zum Tag der älteren Generation am 7. April 2021 veröffentlicht. Die Wahlprüfsteine wurden von den in der BAGSO zusammengeschlossenen Organisationen gemeinsam erarbeitet. Sie richten sich an politische Parteien, und sind ein Angebot an alle in der Seniorenarbeit Engagierten, sie im Gespräch mit den Kandidatinnen und Kandidaten ihres Wahlkreises zu nutzen.

„Die Aufgaben, die in den kommenden Jahren anstehen, sind mehr als Routine“, sagte Franz Müntefering zur bevorstehenden Bundestagswahl. „Hinzu kommt, dass der Verlauf und die Konsequenzen der Corona-Pandemie zusätzliche Belastungen mit sich bringen, für alle Generationen. Doch gemeinsam können wir es schaffen.“

Im Zentrum der Wahlprüfsteine stehen Fragen, die die speziellen Interessenslagen älterer Menschen in unserem Land berühren: von digitaler Teilhabe über barrierefreien Wohnraum, freiwilliges Engagement und Alterssicherung. Zur Verbesserung der Lebensbedingungen im Alter spielt zudem der Ausbau der Gesundheitsprävention sowie der medizinischem und pflegerischen Versorgung eine zentrale Rolle. Auch der rechtliche Schutz älterer Menschen muss dringend verbessert werden. In den Wahlprüfsteinen fordern die Seniorenorganisationen zudem – im Sinne der Altenberichte der Bundesregierung – eine verbindliche seniorenpolitische Strategie, die die Kommunen stärkt.

https://www.bagso.de/wahlpruefsteine-2021/

Über die BAGSO

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Zivilgesellschaft fordert Entscheidung von der Offenen Arbeitsgruppe zu Fragen des Alterns

Gemeinsam mit hunderten Organisationen der Zivilgesellschaft und nationalen Menschenrechtsinstitutionen fordert die BAGSO eine UN-Konvention über die Rechte älterer Menschen. In einer weltweiten Kampagne ruft sie die Offene Arbeitsgruppe zu Fragen des Alterns der Vereinten Nationen auf, zeitnah einen Textentwurf für eine Weltaltenkonvention vorzulegen. Vertreterinnen und Vertreter von Regierungen aus aller Welt treffen sich vom 29. März bis 1. April 2021 zur 11. Sitzung der Arbeitsgruppe. Die BAGSO beteiligt sich mit zwei Stellungnahmen.

Die Offene Arbeitsgruppe zu Fragen des Alterns hat seit ihrer Einsetzung 2010 zahlreiche Lücken im Rechtsschutz älterer Menschen offengelegt. Angesichts der Corona-Pandemie rief UN-Generalsekretär Antonio Guterres im vergangenen Jahr in einem eindringlichen Appell dazu auf, die Arbeit der Offenen Arbeitsgruppe zu beschleunigen, um die Rechte Älterer durch ein international verbindliches Menschenrechtsinstrument besser zu schützen. Zuletzt stellte eine Studie des UN-Hochkommissariats für Menschenrechte die Dringlichkeit einer Weltaltenkonvention heraus. Die BAGSO und andere Nichtregierungsorganisationen hoffen zudem auf einen Impuls aus der Europäischen Union, die unter der Triopräsidentschaft von Deutschland, Portugal und Slowenien dazu aufgerufen hat, den Schutz der Rechte Älterer zu stärken.

In einer Videobotschaft zur Eröffnung der 11. Sitzung plädiert die BAGSO dafür, dass eine Konvention auch neue Entwicklungen wie die Digitalisierung einbeziehen muss. Angesichts der alle Lebensbereiche umfassenden Digitalisierung müsse gewährleistet sein, dass alle Menschen die Chancen der technischen Entwicklung nutzen können. Gleichzeitig müsse ein Recht auf analoge Teilhabe festgeschrieben werden.

Die Offene Arbeitsgruppe zu Fragen des Alterns tagt erstmalig in hybrider Form. 2020 musste die Sitzung wegen der Corona-Pandemie ausfallen. Die Verhandlungen können live im Internet verfolgt werden.

UN Web TV

www.bagso.de/themen/internationale-altenpolitik/rechte-aelterer/menschenrechte-sichern/

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BAGSO-Ratgeber für pflegende Angehörige in aktualisierter Neuauflage erschienen

In Deutschland sind knapp vier Millionen Menschen pflegebedürftig und etwa drei Viertel von ihnen werden zu Hause durch ihre Angehörigen versorgt. Viele pflegende Angehörige sehen sich enormen Anforderungen gegenüber. Was sind typische Herausforderungen in der häuslichen Pflege? Und wie kann ein gesunder Umgang mit den eigenen Kräften gelingen? Antworten gibt die Broschüre „Entlastung für die Seele – Ratgeber für pflegende Angehörige“ der BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen.

Der Ratgeber zeigt Möglichkeiten der Entlastung auf, gibt eine Übersicht über konkrete Unterstützungsangebote und ermutigt dazu, rechtzeitig Hilfen von außen in Anspruch zu nehmen. Ein eigenes Kapitel ist hilfreichen Angeboten in Zeiten von Corona gewidmet.

Die Broschüre „Entlastung für die Seele – Ratgeber für pflegende Angehörige“ liegt in 9., völlig aktualisierter Auflage als Druckversion und als Hörbuch vor. Die Publikation wurde in Zusammenarbeit mit der Deutschen PsychotherapeutenVereinigung erstellt. Die Neuausgabe wurde vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

Der Ratgeber kann kostenlos über die Website der BAGSO bestellt oder dort als barrierefreies pdf-Dokument heruntergeladen werden.

Zur Publikation

Das barrierefreie Hörbuch im DAISY-Format kann in der BAGSO-Geschäftsstelle per E-Mail bestellt werden:
bestellungen@bagso.de

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BAGSO legt Positionspapier zur ambulanten Pflege vor

Die Rahmenbedingungen für die ambulante Pflege müssen verbessert werden. Das fordert die BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen in ihrem Positionspapier „Zukunft der Hilfe und Pflege zu Hause“. Rund achtzig Prozent der Pflegebedürftigen werden derzeit zu Hause versorgt, die meisten fast ausschließlich von Angehörigen. Die Zahl der Pflegebedürftigen wird in den kommenden Jahren weiter steigen, während gleichzeitig die Zahl der potenziellen Pflegekräfte abnimmt.

„Wir brauchen gute Lösungen, um auch in Zukunft möglichst vielen Menschen bei Hilfs- und Pflegebedürftigkeit ein Leben zu Hause zu ermöglichen. Dazu zählen frühzeitige Beratung, Hilfenetzwerke aus Familien, Fachkräften und Ehrenamtlichen vor Ort und ein Lebensumfeld, das die Gesundheit fördert“, sagte Franz Müntefering, Vorsitzender der BAGSO.

Die BAGSO fordert, dass die Voraussetzungen für den Verbleib zu Hause verbessert werden. Präventive Hausbesuche sollten bundesweit eingeführt werden, um frühzeitig Hilfebedarfe älterer Menschen zu erkennen und passgenaue Unterstützung zu organisieren. Dazu gehörten auch hauswirtschaftliche Hilfen und Angebote zur Alltags- und Lebensgestaltung. Pflegende Angehörige müssten durch den Aufbau gemischter Pflegearrangements unterstützt und die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege verbessert werden. Für die sogenannte 24-Stunden-Betreuung durch meist osteuropäische Hilfskräfte fordert die BAGSO dringend gesetzliche Initiativen, um die vielschichtigen Probleme dieser Betreuungsform zu lösen. Die medizinische Versorgung müsse u. a. durch den Ausbau flächendeckender und wohnortnaher geriatrischer Behandlungs- und Rehabilitationsangebote gestärkt werden.

Nach Ansicht der BAGSO kommt den Kommunen in der Gestaltung und Koordination zukunftssicherer Unterstützungs-, Versorgungs- und Pflegestrukturen eine besondere Rolle zu. Für die Erfüllung dieser Aufgaben müssten sie angemessen ausgestattet werden.

Zum Positionspapier „Zukunft der Hilfe und Pflege zu Hause“

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BAGSO begrüßt Klarstellung des Deutschen Ethikrats

Die BAGSO begrüßt die Positionierung des Deutschen Ethikrats in seiner Ad-hoc-Empfehlung „Besondere Regeln für Geimpfte?“ vom 4. Februar 2021. Die BAGSO hält es wie der Deutsche Ethikrat im Grundsatz für richtig, Menschen, die bereits geimpft wurden, und solche, die diese Möglichkeit noch nicht hatten, bis auf Weiteres gleich zu behandeln. Zugleich spricht sich das Gremium dafür aus, die besonderen Freiheitsbeschränkungen für Bewohnerinnen und Bewohner in Pflege-, Senioren-, Behinderten- und Hospizeinrichtungen für Geimpfte aufzuheben. Die BAGSO unterstützt diese Position ausdrücklich.

Der Deutsche Ethikrat weist zu Recht darauf hin, dass die Belastungen für Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeeinrichtungen „erheblich über das hinausgehen, was andere Bürgerinnen und Bürger erdulden müssen“. Das betrifft Ausgangs- und Besuchsbeschränkungen sowie Kontaktbeschränkungen innerhalb der Einrichtung wie etwa den Verzicht auf gemeinsame Mahlzeiten und Gruppenangebote. Diese Sonderbelastung sei, so der Deutsche Ethikrat, nur zu rechtfertigen, solange diese Menschen noch nicht geimpft sind. Auch die Tatsache, dass nicht alle in den Einrichtungen wohnenden oder arbeitenden Menschen bereit sind, sich impfen zu lassen, führe nicht zu einer grundsätzlich anderen Beurteilung. Es müsse dann vielmehr darum gehen, die nicht Geimpften mit den zur Verfügung stehenden Mitteln wie beispielsweise FFP-2-Masken, Schutzkleidung und Schnelltests besonders zu schützen.

Die BAGSO begrüßt die Klarstellung, dass es an dieser Stelle nicht um Vorteile, sondern um die Rücknahme besonderer Nachteile für eine in der Corona-Pandemie besonders schwer belastete Personengruppe geht. Die BAGSO weist zudem darauf hin, dass es für die oben genannten Freiheitseinschränkungen nicht nur ethische, sondern auch klare (verfassungs-)rechtliche Grenzen gibt, die der Mainzer Staatsrechtler Prof. Dr. Friedhelm Hufen in einem im Auftrag der BAGSO erstellten Gutachten herausgearbeitet hat.

Zur Stellungnahme des Deutschen Ethikrates

Zum Rechtsgutachten von Prof. Friedhelm Hufen

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Heute ist Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. Für die Erinnerung, gegen das Vergessen – dafür stehen die vielen Gedenkstätten in Europa. Eine davon ist Majdanek, ein Konzentrations- und Vernichtungslager, in das auch Juden aus dem Siegerland und Wittgenstein deportiert wurden.
Über die "Die Hölle von Majdanek" hat die Siegener Studentin Mona Victoria Müller einen eindrucksvollen Beitrag erstellt. Diesen könnt ihr euch in einem Youtube-Video unserer Kulturabteilung ansehen.
Zum Film gehören außerdem Redebeiträge von Steffen Mues, Bürgermeister der Stadt Siegen , und Traute Fries vom Vorstand des Aktiven Museums Südwestfalen sowie Werke des Pianisten Alexander Breitenbach.
Hier geht es zum Video https://t1p.de/whdx
Veröffentlicht in Facebook von der Stadt Siegen

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Impfungen gegen das Coronavirus: Nachbesserungen notwendig

Die BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen begrüßt die Fortschritte bei den Impfungen gegen das Sars-CoV-2-Virus. In einer Stellungnahme weist sie aber auch darauf hin, dass an zahlreichen Stellen noch Nachbesserungen im Verfahren notwendig sind.

Die Entscheidung über die Impfreihenfolge nach ethischen Grundsätzen, wie sie in Deutschland getroffen wurde, ist nach Ansicht der BAGSO im Grundsatz richtig. Allerdings werde die Situation in der häuslichen Pflege zu wenig berücksichtigt. Hier seien Nachjustierungen erforderlich. Das betreffe zu Hause lebende Pflegebedürftige, die, sobald dies technisch möglich ist, in ihrer Häuslichkeit geimpft werden müssten. Außerdem sollte pflegenden Angehörigen, professionellen Pflegekräften in der ambulanten Pflege und sogenannten 24-Stunden-Kräften umgehend ein Impfangebot gemacht werden, um zu Hause lebende Pflegebedürftige zu schützen.

Um die Impfbereitschaft zu stärken, fordert die BAGSO dringend eine zentral koordinierte, bundesweite Aufklärungskampagne, die die Bevölkerung über Wirkweise und mögliche Nebenwirkungen der zugelassenen Impfstoffe informiert. Das Verfahren zur Vergabe der Impftermine sollte möglichst einfach gestaltet sein und per Brief und Telefon erfolgen. Erste Erfahrungen zeigen, dass digitale Anmeldeverfahren oder automatisierte Telefonsysteme hohe Hürden darstellen und für vulnerable Gruppen den Zugang zur Impfung erschweren.

Zur Stellungnahme

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Praxisphase an 16 Standorten in Deutschland beginnt


Kann Künstliche Intelligenz zur Lebensqualität beitragen und wenn ja, in welcher Weise? Dieser Frage geht die BAGSO gemeinsam mit lokalen Partnern im Rahmen des Projekts „Digitale Souveränität älterer Menschen mit KI-Technologien fördern” nach. Ziel ist es, ältere Menschen im Umgang mit KI-Technologien zu schulen und dabei Chancen und Risiken gleichermaßen zu beleuchten. Ältere Nutzerinnen und Nutzer werden so in die Lage versetzt souverän zu entscheiden, ob und wie sie KI-basierte Technologien für ihren Alltag einsetzen wollen.

Die 16 lokalen Partner des Projekts sind Mehrgenerationenhäuser, Seniorenbüros, Vereine und eine Volkshochschule, die bereits Erfahrungen in der digitalen Bildung älterer Menschen gesammelt haben. Sie erhalten KI-basierte Technologien wie Sprachassistenten, smarte Haushaltsgeräte und andere Geräte im Wert von je 5.000 Euro. Außerdem werden Multiplikatoren vor Ort zu Chancen und Risiken von Künstlicher Intelligenz geschult und darauf vorbereitet, ihr Wissen sowie ihre Anwendungskompetenzen an Ältere weiterzugeben. Die BAGSO stellt in den kommenden Monaten auf wissensdurstig.de zudem Materialien zum Thema in einer Mediathek bereit und veröffentlicht eine Broschüre zu Künstlicher Intelligenz im Alltag älterer Menschen.

Ältere Menschen gehören zu der gesellschaftlichen Gruppe in Deutschland, die vom Nutzen von KI-Anwendungen bisher wenig profitieren, obwohl entsprechende Technologien einen Beitrag zu ihrer Lebensqualität leisten können. Dabei kann es sich um Sprachassistenten handeln, die den Alltag vereinfachen, um Haushaltsgeräte, die körperlich anstrengende Arbeit abnehmen oder um Apps, die bei Sehbeeinträchtigungen helfen, die Umgebung besser wahrzunehmen. KI kann aber auch Spaß machen, etwa mit Spielen oder im Umgang mit KI-Robotern.

Das Projekt ist bei der Servicestelle "Digitalisierung und Bildung für ältere Menschen“ der BAGSO angesiedelt. Es wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) aus Mitteln des KI-Zukunftsfonds gefördert. Es läuft bis Ende 2021.

Über die BAGSO

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen vertritt über ihre rund 120 Mitgliedsorganisationen viele Millionen ältere Menschen in Deutschland. Mit ihren Publikationen und Veranstaltungen – dazu gehören auch die alle drei Jahre stattfindenden Deutschen Seniorentage – wirbt die BAGSO für ein möglichst gesundes, aktives und engagiertes Älterwerden.

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