Feeds:
Beiträge
Kommentare

Pressemitteilung

Logo

 

In Notfallsituationen, beim Facharztwechsel oder bei Krankenhausaufenthalten: Oft fehlt eine Übersicht über die verschriebenen Medikamente. Hier kann die elektronische Patientenakte (ePA) mit dem Medikationsplan Abhilfe schaffen. Bisher haben aber nur wenige Versicherte eine ePA. Der Zugang ist zu schwierig, verständliche Informationen und Begleitung der Versicherten fehlen. Anlässlich des Welttages der Patientensicherheit am 17. September fordert die Initiative „Medikationsplan schafft Überblick“ der BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen einen nutzerfreundlichen Zugang und patientenorientierte Information zur elektronischen Patientenakte.

„Der E-Medikationsplan als Teil der ePA enthält Daten über Medikamente samt Wirkstoff, Grund der Einnahme, Darreichungsform sowie Allergien und Unverträglichkeiten und ist für viele Patientinnen und Patienten lebenswichtig. Daher ist es entscheidend, dass alle Versicherten eine Patientenakte bei ihrer Krankenkasse so niedrigschwellig, barrierefrei und selbsterklärend wie möglich beantragen, aktivieren und nutzen können“, sagte Prof. Dr. Claudia Schmidtke, Patientenbeauftragte der Bundesregierung und Schirmherrin der Initiative.

Die Initiative „Medikationsplan schafft Überblick“ kritisiert, dass die notwendigen Schritte zur Aktivierung der ePA für viele Nutzerinnen und Nutzer zu viele Hürden bergen, insbesondere für Menschen, die wenig Erfahrung mit digitalen Angeboten haben. So muss eine PIN für die Akte beantragt, die App heruntergeladen und eine persönliche oder digitale Identifizierung durchgeführt werden. Die persönliche Identifizierung ist häufig mit einem zu hohen Aufwand verbunden, weil die Krankenkassen nur wenige Filialen betreiben. Die digitalen Verfahren zur Identifizierung sind nicht nutzerfreundlich gestaltet.

Um Behandlungs- und Einnahmefehler zu vermeiden sowie Wechselwirkungen von Arzneimitteln vorzubeugen, ist der Medikationsplan eine wichtige Errungenschaft. Patientinnen und Patienten haben einen gesetzlichen Anspruch auf den Medikationsplan in Papierform. Seit Januar 2021 kann er auch in der elektronischen Patientenakte digital gespeichert werden. Die ePA wird von den Krankenkassen als App kostenlos bereitgestellt und kann auf mobilen Endgeräten installiert werden. Auch eine Nutzung über PC und Laptop ist bald möglich.

Pressepaket zur Initiative

Über die Initiative „Medikationsplan schafft Überblick“

Die Initiative der BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen klärt Patientinnen und Patienten über ihren Anspruch auf einen aktuellen Medikationsplan auf. Sie ermutigt sie, bei Ärztinnen und Ärzten, sowie in der Apotheke nachzufragen. Patientinnen und Patienten erhalten zudem Hinweise für den sinnvollen Umgang mit dem Medikationsplan. Schirmherrin der Initiative ist die Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Prof. Dr. Claudia Schmidtke.

Über die BAGSO

Die BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen vertritt die Interessen der älteren Generationen in Deutschland. Sie setzt sich für ein aktives, selbstbestimmtes und möglichst gesundes Älterwerden in sozialer Sicherheit ein. In der BAGSO sind rund 125 Vereine und Verbände der Zivilgesellschaft zusammengeschlossen, die von älteren Menschen getragen werden oder die sich für die Belange Älterer engagieren.

Barbara Stupp
Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit  

BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen e.V.
Noeggerathstr. 49
53111 Bonn
Tel.: 0228 24 99 93 – 12
E-Mail: stupp@bagso.de

www.bagso.de

twitter.com/bagso_de

www.facebook.com/bagso.de

Pressemitteilung

Logo

Pflegeheime für Besuche offen lassen!

Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeheimen müssen auch bei steigenden Infektionszahlen weiterhin Besuche empfangen können. Das fordert die BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen mit Blick auf die aktuelle vierte Corona-Welle. Auch das gesellschaftliche Leben innerhalb von Einrichtungen, wie das gemeinsame Einnehmen von Mahlzeiten, darf nicht erneut eingeschränkt werden.

Der Vorstand der BAGSO verfolgt mit Sorge Meldungen über neuerliche Besuchsverbote und andere, die Freiheit der Bewohnerinnen und Bewohner einschränkende Maßnahmen. Die BAGSO weist darauf hin, dass Entscheidungen, die die Freiheitsrechte der Bewohnerinnen und Bewohner einschränken, nicht von Heimleitungen und Trägerorganisationen getroffen werden dürfen.

Die Erfahrungen der Corona-Pandemie zeigen, dass eine anhaltende Isolation in Pflegeeinrichtungen gravierende Auswirkungen auf die Gesundheit und das Wohlbefinden der Bewohnerinnen und Bewohner und ihrer Angehörigen hat. Die Folgen der – vielfach unverhältnismäßigen – Einschränkungen während der ersten Pandemiewellen sind noch nicht ausgewertet. Studien lassen aber erkennen, dass medizinische und therapeutische Versorgungsdefizite weit verbreitet waren. Einsamkeit und der Verlust kognitiver Fähigkeiten zählen zu den häufigsten Auswirkungen der Schutzmaßnahmen. Die BAGSO fordert deshalb eine umfassende Aufarbeitung der Folgen der Besuchsverbote mit entsprechenden Konsequenzen.

Die BAGSO begrüßt, dass mit Auffrischungsimpfungen für alte und immungeschwächte Menschen begonnen wurde, und fordert, dass sie rasch und flächendeckend allen Bewohnerinnen und Bewohnern von Pflegeeinrichtungen angeboten werden. Nach derzeitigem wissenschaftlichem Kenntnisstand sind Auffrischungsimpfungen für alte und immungeschwächte Menschen zum Erhalt des Impfschutzes notwendig. Die BAGSO verweist darauf, dass die Impfquote unter Pflegeheimbewohnerinnen und -bewohnern sehr hoch ist. Eine hohe Beteiligung ist auch bei den nun anstehenden Auffrischungsimpfungen zu erwarten. Zusammen mit einem guten Hygienekonzept trägt eine hohe Impfquote zu sicheren Besuchen und sozialem Miteinander in Pflegeheimen bei.

Über die BAGSO

Die BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen vertritt die Interessen der älteren Generationen in Deutschland. Sie setzt sich für ein aktives, selbstbestimmtes und möglichst gesundes Älterwerden in sozialer Sicherheit ein. In der BAGSO sind rund 120 Vereine und Verbände der Zivilgesellschaft zusammengeschlossen, die von älteren Menschen getragen werden oder die sich für die Belange Älterer engagieren.

Barbara Stupp
Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit  

BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen e.V.
Noeggerathstr. 49
53111 Bonn
Tel.: 0228 24 99 93 – 12
E-Mail: stupp@bagso.de

www.bagso.de

twitter.com/bagso_de

www.facebook.com/bagso.de

Durchblick092021

Wir freuen uns über die neue Ausgabe des Durchblick.
Er ist an den bekannten Ausgabestellen erhältlich, kann aber auch im Internet gelesen werden unter:
http://www.durchblick-siegen.de/inhalt/

Pressemitteilung

Logo

Die Antworten der Parteien auf die BAGSO-Wahlprüfsteine

Bei der Bundestagswahl am 26. September 2021 geht es auch um die Zukunft der Seniorenpolitik. Für ein gutes Leben im Alter braucht es in allen Lebensbereichen geeignete Rahmenbedingungen, damit die Menschen selbstbestimmt, aktiv und gesund älter werden können. Welche Antworten geben die Parteien auf die zentralen Herausforderungen der Seniorenpolitik? In ihren Wahlprüfsteinen hat die BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen zusammen mit ihren Mitgliedsverbänden Fragen zu allen Bereichen der Seniorenpolitik an die im Bundestag vertretenen, demokratischen Parteien gesendet und veröffentlicht nun die Antworten.

Die BAGSO-Wahlprüfsteine behandeln die gesamte Bandbreite an Themen, die die speziellen Interessenlagen älterer Menschen berühren: Mit welchen Maßnahmen sollen Gesundheit gefördert und bedarfsgerechte medizinische und pflegerische Versorgung sichergestellt werden? Wie sollen Engagement, Partizipation und digitale Teilhabe gefördert werden? Welche Rolle soll den Kommunen beim Aufbau wirksamer Strukturen in der Altenhilfe zukommen? Weitere Fragen beziehen sich auf eine verlässliche Alterssicherung, auf Wohnen im Alter und die Rechte älterer Menschen in Deutschland und weltweit. 

Die Antworten der Parteien zu den BAGSO-Wahlprüfsteinen sind auf www.bagso.de/wahlpruefsteine-2021 veröffentlicht. Einen Überblick über die Positionen der Parteien bieten die von der BAGSO erstellten Kurzfassungen der wichtigsten Aussagen der Parteien, die auch als Publikation heruntergeladen werden können. Die vollständigen Antworten der Parteien stehen ebenfalls als Download bereit.

Über die BAGSO

Die BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen vertritt die Interessen der älteren Generationen in Deutschland. Sie setzt sich für ein aktives, selbstbestimmtes und möglichst gesundes Älterwerden in sozialer Sicherheit ein. In der BAGSO sind rund 120 Vereine und Verbände der Zivilgesellschaft zusammengeschlossen, die von älteren Menschen getragen werden oder die sich für die Belange Älterer engagieren.

Barbara Stupp
Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit  

BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen e.V.
Noeggerathstr. 49
53111 Bonn
Tel.: 0228 24 99 93 – 12
E-Mail: stupp@bagso.de

www.bagso.de

twitter.com/bagso_de

www.facebook.com/bagso.de

BAGSO

Inhalt

„Wir brauchen die Solidarität der Generationen!“
Gespräch mit Familienministerin Christine Lambrecht im Livestream

Es gibt zahlreiche Themen, Fragen und Perspektiven, die für Jung und Alt von hoher Relevanz sind und die unserer besonderen Aufmerksamkeit bedürfen. Megatrends wie die Digitalisierung und Heraus-forderungen wie der Klimawandel verändern Lebenschancen und Lebensläufe für Jung und Alt.
Diese großen Aufgaben können nur im Miteinander der Generationen bewältigt werden. Wo stehen Jung und Alt zusammen? Und wo gibt es unterschiedliche Interessen? Das diskutiert Bundesfamilienministerin Christine Lambrecht mit der Vorsitzenden des Deutschen Bundesjugendrings Lisi Maier und mit dem Vorsitzenden der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen Franz Müntefering.

Freitag, 27. August 2021, 14:00 bis 14:45 Uhr

Zum Livestream

Christine Lambrecht, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie der Justiz und für Verbraucherschutz
Lisi Maier, Vorsitzende des Deutschen Bundesjugendrings (DBJR)
Franz Müntefering, Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO)
Moderation: Dr. Cordula Endter, Deutsches Zentrum für Altersfragen (DZA)

WhatsApp Image 2021-08-19 at 19.04.22 (1)  WhatsApp Image 2021-08-19 at 18.08.10 (2)

WhatsApp Image 2021-08-19 at 19.04.22  WhatsApp Image 2021-08-19 at 18.08.10

Am 19. August 2021 trafen sich Mitglieder des Vereins zur diesjährigen Mitgliederversammlung im Martini Gemeindezentrum.

Der Vorsitzende Alois Michalek blickte zurück auf das vergangene Geschäftsjahr und die Leiter der Projekte berichteten über die Aktivitäten. Der Kassenwart Jochen Dapprich gab einen Überblick über die Finanzsituation des Vereins, die trotz Coronazeit weiterhin stabil ist.

Wiedergewählt wurde der Vorsitzende Alois Michalek, Jochen Dapprich als Kassenwart, Doris Münker als Schriftführerin. Sie nahmen die Wahl an und freuen sich auf die weitere gute Zusammenarbeit.

Als Gast nahm der neue Seniorenbeauftragte der Stadt Siegen, Volker Reichmann, an der Versammlung teil.

Der Vorstand

Pressemitteilung

image      image

 

Initiative von BMFSFJ und BAGSO zur Stärkung digitaler Teilhabe und Souveränität von älteren Menschen

Älteren Menschen fehlt es häufig an spezifischem Wissen, an ratgebender Unterstützung und an Geld für Geräte, um auch digital am Leben teilzunehmen. Deshalb starten das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und die BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen gemeinsam mit den Partnern Bitkom und der Bundesvereinigung kommunaler Spitzenverbände die Initiative DigitalPakt Alter.

Der DigitalPakt Alter greift dabei die im Achten Altersbericht genannten Herausforderungen auf: Ältere Menschen sollen beim Einstieg und im Umgang mit digitalen Medien unterstützt werden und geeignete Lernangebote erhalten. Die vielen bestehenden Ansätze zur Stärkung der digitalen Teilhabe Älterer sollen gesammelt und es soll aufgezeigt werden, wo genau Handlungsbedarf besteht. Die Initiative versteht sich als Bündnis, dem sich bereits jetzt schon zehn Partnerorganisationen aus Bund, Ländern, Kommunen, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft angeschlossen haben.

Bundesfamilienministerin Christine Lambrecht: „Die Digitalisierung bietet für alle Generationen große Chancen. Gerade für ältere Menschen kann das Internet das Leben leichter machen, zum Beispiel beim Einkaufen oder um mit anderen in Kontakt zu bleiben. Mit dem DigitalPakt Alter wollen wir viele Partner gewinnen und wohnortnahe Angebote machen. Gemeinsam wollen wir dafür sorgen, dass ältere Menschen an den Vorteilen der Digitalisierung teilhaben können."

Erste Maßnahme der Initiative ist die Förderung von 100 sogenannten Erfahrungsorten, die älteren Menschen die „digitale Welt“ erlebbar machen. Der persönliche Nutzen digitaler Dienste im eigenen Lebensumfeld steht im Fokus. Damit soll die digitale Kompetenz älterer Menschen verbessert und so der Zugang zu digitalen Chancen erleichtert werden.

BAGSO-Vorsitzender Franz Müntefering verweist auf die vielfältigen Initia-tiven und betont: „Die 100 Erfahrungsorte zeigen, wie Digitalisierung vor Ort gelingen kann. Mit dem DigitalPakt Alter sollen die vielen bereits bestehen-den Initiativen sichtbar gemacht, gestärkt und ausgeweitet werden. Langfristig soll in jeder Kommune ein Angebot zum digitalen Kompetenzerwerb für Ältere vorhanden sein“.

Achim Berg, Präsident des Bitkom – Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.: „Gemeinsam mit unseren Mitgliedsunternehmen setzen wir uns seit vielen Jahren dafür ein, Deutschland zu einem führenden Digitalstandort zu machen. Wir arbeiten nicht nur an der digitalen Transformation von Wirtschaft und Verwaltung, sondern auch daran, wie wir eine breite Beteiligung der Gesellschaft am digitalen Fortschritt erreichen können. 15 Prozent der Deutschen sagen, dass ihnen die Digitalisierung heute zu schnell geht. Das trifft insbesondere ältere Menschen. Wir müssen digitale Teilhabe allen ermöglichen – unabhängig von Alter, Wohnort, Kontostand oder Bildungsabschluss. Wir unterstützen den ‚Digitalpakt Alter‘ deshalb sehr gerne als Partner.“

„Mit dem DigitalPakt Alter wird die Beteiligung Älterer an der Digitalisierung vorangetrieben. Die Städte, Kreise und Gemeinden unterstützen dies ausdrücklich“, so der Präsident des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Bürgermeister Ralph Spiegler für die Bundesvereinigung der kommunalen Spitzenverbände. „Das Ziel gleichwertiger Lebensverhältnisse und damit auch die digitale Partizipation für alle Generationen bedürfen gerade in diesen herausfordernden Zeiten unserer besonderen Aufmerksamkeit.“

Heute startet auch der Unternehmenswettbewerb Seniorenfreundlich.Digital.Erfolgreich. Der Wettbewerb richtet sich an Unternehmen, die sich bereits jetzt in vorbildlicher Weise darum bemühen, ältere Verbraucherinnen und Verbraucher bei der Digitalisierung ihrer Angebote mitzunehmen. Interessierte können sich unter http://www.digitalpakt-alter.de informieren und bewerben.

Die Partner des DigitalPakt Alter sind:

  • Bitkom – Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.

  • Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege e. V.

  • Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement

  • Bundesvereinigung der kommunalen Spitzenverbände (vertreten durch Deutscher Städte- und Gemeindebund)

  • Deutsche Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie e. V.

  • Deutscher Gewerkschaftsbund

  • Deutscher Volkshochschul-Verband e.V.

  • Deutschland sicher im Netz e.V.

  • Stiftung Digitale Chancen

  • Verbraucherzentrale Bundesverband e.V.

Link zum DigitalPakt Alter: www.digitalpakt-alter.de

Pressekontakt
Barbara Stupp
Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit  

BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen e.V.
Noeggerathstr. 49
53111 Bonn
Tel.: 0228 24 99 93 – 12
E-Mail: stupp@bagso.de

www.bagso.de

twitter.com/bagso_de

www.deutscher-seniorentag.de

clip_image002

Pressemeldung

Der Verein ALTERAktiv Siegen-Wittgenstein mit seinem Projekt Senec@fé Treffpunkt Neue Medien, im Haus Herbstzeitlos, Marienborner Str. 151 in Siegen ist ab dem 17. August 2021 einer von 100 Erfahrungsorten des DigitalPakt Alter.

Siegen, den 17.08.2021:

Mit dem Auftakt des DigitalPakt Alter am 17. August 2021 präsentieren sich bundesweit 100 Erfahrungsorte, die die digitale Teilhabe älterer Menschen unterstützen. Das Senec@fé Treffpunkt Neue Medien in Siegen ist einer dieser Orte, die von der Bundesarbeits-gemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO) und dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) aus ca. 200 Bewerbungen ausgewählt wurden. Das Projekt erhält eine Förderung von 3.000 Euro für den Ausbau zu einem digitalen Lernort. Hier können Seniorinnen und Senioren zur Verfügung gestellte Tablets, eigenen Smartphones und andere Endgeräte unter Anleitung testen und sich beraten lassen, um das Passende für sich zu finden.

Antonie Dell erläutert dazu: „Wir möchten unseren Erfahrungsort für Seniorinnen und Senioren ausbauen, der besonders digital-technisch unerfahrenen, älteren Menschen ermöglicht, die Welt der Neuen Medien kennenzulernen. Unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter unterstützen Interessierte dabei, Hemmschwellen abzubauen. [z.B. Wir werden gemeinsam Smartphone- und PC-Anwendungen ausprobieren, E-Mails schreiben und per Video telefonieren und vieles mehr.] Wir hoffen, möglichst viele ältere Menschen vor Ort zu erreichen, um ihnen die Fähigkeiten zu vermitteln, die es braucht, um am digitalen Leben teilzuhaben“, erklärt Antonie Dell, Leiterin des Senec@fes.

Der DigitalPakt Alter setzt die digitale Teilhabe älterer Menschen auf die Tagesordnung. Viele Projektpartner unterstützen die Initiative von BAGSO und BMFSFJ bereits, weitere sollen folgen. Um ältere Menschen direkt zu erreichen, fördert die Initiative in einem ersten Schritt 100 Erfahrungsorte zum Ausbau digitaler Lernorte. Hier können sich Menschen ab 60 Jahren im Umgang mit digitalen Endgeräten üben oder erste Schritte im Internet wagen. Dabei geht es nicht allein um mobile Kommunikation, sondern auch um Sicherheit im Netz sowie um Informationen zu den Lebensbereichen Mobilität, soziale Integration, sowie Sozialraum bzw. Quartier, die im Achten Altersbericht der Bundesregierung definiert sind.

Neben den Erfahrungsorten plant die Initiative weitere Aktivitäten, die gemeinsam mit Partnerorganisationen aus allen gesellschaftlichen Bereichen die digitale Teilhabe kooperativ und sektorenübergreifend vorantreiben und langfristig etablieren sollen.

Weitere Informationen zum DigitalPakt Alter erhalten Sie unter
www.digitalpakt-alter.de  www.alteraktiv-siegen.de

Kontakt:

Antonie Dell
Senecafe Treffpunkt Neue Medien
Haus Herbstzeitlos, Marienborner Str. 151,
57074 Siegen

Tel. 0271 – 25 03 239
E-Mail senecafe@senioren-siegen.de

Öffnungszeiten:
Montags 14-18 h, Dienstags 9-12 h
Mittwochs von 9-12 h und 14-18 h

clip_image004clip_image006clip_image008

Wir suchen für unsere Einrichtung noch interessierte ehrenamtliche Mitarbeiter, die Freude am Lernen mit älteren Menschen haben. Einarbeitung und Fortbildung gewährleisten wir.

Logo

Pressemitteilung

Vor dem Bund-Länder-Treffen zum Impffortschritt am 10. August ruft die BAGSO – Bundesarbeitsgemein-schaft der Seniorenorganisationen dazu auf, alle Anstrengungen zu unternehmen, um schnellstmöglich eine hohe Impfquote in Deutschland zu erreichen. Dazu gilt es vor allem, diejenigen zügig zu erreichen, die eine Impfung nicht grundsätzlich ablehnen, aber bislang noch nicht geimpft sind. Die Gründe dafür können vielfältig sein, beispielsweise eingeschränkte Mobilität, mangelnde Impfgelegenheiten etwa in ländlichen Gebieten, organisatorische Hürden oder sprachliche Barrieren.

„Viele ältere Menschen in Deutschland sind bereits gegen das Coronavirus geimpft“, sagte der BAGSO-Vorsitzende Franz Müntefering. „Und doch sind von den Menschen über 60 Jahren etwa 15 von 100 noch nicht geimpft. Ich bitte Sie: Nutzen Sie die Möglichkeit und lassen Sie sich impfen.“

Kommunen, Gesellschaft und Staat sollten sich noch einmal intensiv bemühen, impfbereite ältere Menschen, die bisher noch nicht geimpft sind, eine erreichbare Möglichkeit zu vermitteln. Das gilt besonders für isoliert lebende und in ihrer Mobilität eingeschränkte Menschen. Gute Beispiele sind Impfbusse, Impfangebote vor Supermärkten, in Sport- und Kulturvereinen oder Pfarrgemeinden und Moscheen. Die BAGSO unterstützt auch die Forderung von Integrationsstaatsministerin Annette Widmann-Mauz nach einem verbesserten mehrsprachigen Impfangebot in den Kommunen, um die Impfquoten auch unter Menschen mit Migrationshintergrund zu steigern.

Es bleibt dabei: Wer sich impfen lässt, schützt sich und andere.

Über die BAGSO

Die BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen vertritt die Interessen der älteren Generationen in Deutschland. Sie setzt sich für ein aktives, selbstbestimmtes und möglichst gesundes Älterwerden in sozialer Sicherheit ein. In der BAGSO sind rund 120 Vereine und Verbände der Zivilgesellschaft zusammengeschlossen, die von älteren Menschen getragen werden oder die sich für die Belange Älterer engagieren.

Pressekontakt
Barbara Stupp
Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit  

BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen e.V.
Noeggerathstr. 49
53111 Bonn
Tel.: 0228 24 99 93 – 12
E-Mail: stupp@bagso.de

www.bagso.de
twitter.com/bagso_de
www.deutscher-seniorentag.de

Eberhard Freundt19

Am 21. Juli 2021 verstarb Eberhard Freundt (*1939).

Als langjährig und vielseitig engagiertes Mitglied hat Eberhard die Grundlagen unseres Vereins mitgestaltet; er hat gezeigt, dass religiöse und kulturelle Überzeugungen das Alter schöpferisch machen können.

In dankbarer Erinnerung an einen guten Menschen

Vorstand und Mitglieder des Vereins
ALTERAktiv Siegen-Wittgenstein e.V.